Vom Leben erzählen

Auf dem Foto seht ihr die Bücher, die ich für meine Kinder beschreibe, damit sie später mal nachlesen können, wie das so war mit ihnen, mit uns, mit mir. Anlass, damit anzufangen, war, dass ich von den „Memory Books“ gelesen hatte, Erinnerungsbüchern, die an Aids erkrankte Eltern in Uganda für ihre Kinder aufschrieben, um ihnen etwas nach ihrem Tod hinterlassen zu können. Da auch meine Mutter frühzeitig verstarb und ich sie vieles von dem nicht mehr fragen konnte, was mich interessiert hätte, wollte ich dem bei meinen eigenen Kindern vorbeugen.

Als ich jetzt im Stern von den Hörbüchern las, die unheilbar Erkrankte für ihre Kinder aufnehmen dürfen, war ich wirklich berührt. In vier Tagen wird, von einer Stiftung finanziert, ein professionelles Hörbuch aufgenommen, das mit Lieblingsmusik und verschiedensten Kapiteln aus dem Leben vor und nach der Krankheit gestaltet wird. Die Erkrankten bereiten sich gründlich vor, um das zu sagen, was sie ihren Liebsten mit auf den Weg geben wollen und was von ihnen in Erinnerung bleiben soll. Ich stelle es mir gerade für die eigenen Kinder so wertvoll vor, wenn sie die Stimme ihrer Mama hören können, wann immer sie traurig sind und Trost suchen. Die an sie denkt, auch wenn sie schon lange nicht mehr da ist.

Wenn ihr Lust habt, lest den Artikel im Stern nach:

https://www.stern.de/plus/gesellschaft/letzte-worte-auf-ton-9547372.html

Oder erkundigt Euch auf der Homepage: https://familienhoerbuch.com/aktuelles/

Die Sache mit dem Plastik

PlastikDer Stern stellte im April das Umweltschutzprojekt Banda Sea der Biologin Mareike Huhn vor. Sie und ihre Mitstreiter versuchen mit ihrer Arbeit unermüdlich, der Bevölkerung auf den indonesischen Inseln den verantwortungsvollen Umgang mit Müll zu vermitteln. Denn dort landet, wie an vielen anderen Orten dieser Welt, alles im Meer. Kot, Plastik, Ölkanister, Flaschen. Eine Müllabfuhr gibt es auf den meisten Inseln nicht. Für die Einheimischen ein gewohntes Bild. Die Folgen für die Umwelt sind dramatisch. Viele Tiere verhungern, weil ihnen ihr mit Plastik gefüllter Magen ein Sättigungsgefühl vermittelt. Als ich meinem kleinen Sohn von dem jungen verendeten Pottwal vorlas, der mit 29 Kilogramm Plastik in Magen und Darm an die Küste gespült worden war, war klar, dass auch wir endlich etwas an unserem Umgang mit Plastik ändern müssen. Nichts Neues und trotzdem gar nicht so einfach. Am leichtesten ist das Vermeiden von Plastik sicherlich bei Obst und Gemüse. Mehr Wochenmarkt, weniger Discounter. Auch bei Nudeln, Reis und Getreide kann ich meist zu Kartonagen statt Plastik greifen. Frischwaren und Kosmetik sind extrem schwierig. Da bleibt meist nur das Selbermachen und frisch Zubereiten. Zum Glück gibt es ja inzwischen schon ziemlich viele Unverpackt-Läden in Deutschland, die das Plastik vermeiden deutlich einfacher machen. Ob es auch in Deiner Nähe einen gibt, kannst Du hier rausbekommen: Verpackungsfreie Supermärkte

Wer mehr über das Projekt Banda Sea erfahren und es eventuell mit einer Spende unterstützen möchte, kommt hier zu: Banda Sea

 

In Nürnberg gibt es jetzt Zero Hero in der Oberen Kanalstr. 11a. ZeroHero

Mo. bis Fr. 10:00 – 19:00 Uhr +  Sa. 10:00 – 16:00 Uhr

In Köln zum Beispiel Tante Olga in der Berrenrather Str.406 Tante Olga

Di. bis Fr. 10:00 – 19:00 Uhr     Mo + Sa. 10:00 – 15:00 Uhr

Mal sehen, wie wir das so hinbekommen werden im Alltag mit wenig Zeit und vielen Aufgaben. Wir sind jedenfalls wild entschlossen.