Hurrah!

Experimente_Buch.jpgHeute möchte ich Euch ein ganz besonderes Buch ans Herz legen, das ein ganz besonderer Mensch fotografiert hat und bei dem ich ein wenig mitgebastelt und gezeichnet habe: das Experimente-Buch, das im klein & groß Verlag erschienen ist. Mit viel Liebe zum Detail hat Jens Wegener zwölf Experimente mit Hilfe kleiner Figuren wie dem Regenwurm, dem Schutzmann oder dem Streichholz durchgeführt und fotografisch so festgehalten, dass man gleich Lust bekommt, selber loszulegen. Mit dem coolen Layout ist es wirklich ein rundum schönes Buch geworden, wie ich finde.

https://www.kleinundgross-verlag.de/mach-und-sachbuch/8/das-experimente-buch

Außerdem sind in dem neu gegründeten Nürnberger Verlag noch andere tolle Kinderbücher wie „Das Vier-Farben-Land“ oder „Tom holt den Mars zurück“ erschienen. Guckt euch mal um.

Mensch und keine Maschine

„Ich bin ein Mensch und keine Maschine“ von Tim Bendzko ist einer von zahlreichen aktuellen Songs, die von der Sehnsucht erzählen, auszubrechen aus dem Funktionieren müssen und Leistung bringen und dem Wunsch, als Mensch wahrgenommen zu werden. Auch der stets um aktuelle Themen bemühte Tatort hat sich kürzlich in der Folge “Schock“ mit dem Leistungsdruck unter Student(inn)en auseinander gesetzt, die sich nur mit Hilfe von Medikamenten am Laufen halten und am gesellschaftlichen Anspruch unserer heutigen Welt und am gleichzeitigen Fehlen von irgendeiner Sinnhaftigkeit ihres Tuns zu Scheitern drohen. Schüler(innen) flüchten sich mit Hilfe psychosomatischer Erkrankungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit in eine Auszeit von Lernen müssen und Bewertet werden. Viele von uns spüren, dass die wichtigen Dinge im Leben durch unsere Arbeitswelt viel zu kurz kommen und der Alltag auf ein Abklopfen von Aufgaben und Erledigungen reduziert ist. Früher habe ich mich, wenn ich viel arbeiten musste, damit getröstet, dass chinesische Wanderarbeiter(innen) ihre Kinder genau einmal im Jahr zum Neujahrstag sehen, während diese die übrige Zeit im besten Fall bei ihren Großeltern leben. Ich dachte, ich hätte kein Recht, die Umstände zu bemängeln, sind andere Eltern doch oft in einer weitaus misslicheren Lage. Gleichzeitig regen sich doch immer wieder Zweifel an diesem System, das Kinder in unseren Alltag reinpresst und viel zu wenig Zeit zum gemeinsamen Nichtstun lässt. Dieser Alltag verändert Kinder und lässt sich nicht mit unserer Kindheit der Freiräume und des Sich selbst überlassen Bleibens vergleichen. Unsere Kinder leben in einer ganz anderen Welt. Manche scheinen die Herausforderungen unserer Zeit gut zu meistern. Sie konnten die viel zitierte Resilienz entwickeln, die psychische Widerstandskraft des Menschen. Kinder aber, die wenige dieser Fähigkeiten wie Selbstwertgefühl, Bewältigungsstrategien, Gefühlsbewusstsein oder Eigenaktivität entwickelt haben, sind damit schnell überfordert und man wünschte ihnen manchmal ein Dasein auf einem anderen, entschleunigten Kosmos. Erziehung ist immer Herausforderung und ein ständiges Hinterfragen von Richtig oder Falsch. Denn natürlich wollen wir alle starke Kinder ins Leben schicken, die Schwierigkeiten gut meistern können und mit Zuversicht durchs Leben gehen. Auch durch das Heutige. Aber das gelingt nicht immer. Es bleibt ein Drahtseilakt, die richtige Balance zwischen Arbeiten und Elternsein zu finden. Und das Monster der Anforderungen unserer Wettbewerbsgesellschaft vor der Haustür zu lassen. Ich wünsche mir, dass die Stimmen wahrgenommen werden und es irgendwann wieder andere Lieder geben wird. Und ein Elfjähriger sich nicht in „ Ich bin ein Mensch und keine Maschine“ wiederfindet.

Wer mehr über die Resilienz erfahren möchte, findet hier eine ganz gute Zusammenfassung: http://www.kindergartenpaedagogik.de/1123.html

Französisch mal anders.

Schüler(innen) der 6.Klassen am Gymnasium lernen ja bereits die zweite Fremdsprache und insofern sie sich nicht für Latein entschieden haben, bekommen sie es meist mit Französisch zu tun. Da das reine Vokabel lernen nicht immer höchste Freude bereitet, habe ich etwas auf Youtube gestöbert und meinem Kind französischen Hip Hop präsentiert- und der ist teilweise echt richtig gut. Zum Glück sind die Sprachkenntnisse ja noch nicht so gut, dass sie die klassischen Gangsta Texte verstehen und auch so manches Video ist definitiv nicht für die Altersgruppe geeignet. Aber zum Anhören sind die Songs definitiv richtig cool und verpassen der Sprache ein cooles Image, also beste Voraussetzung, sich ein bisschen reinzuhängen. Anbei der Lieblingssong meines Kindes und ein paar andere Songs, die wir mögen.

  • Stromae – Formidable
  • Sexion d`Assaut – Avant quèlle parte / Désolè
  • Maitre Gims-  Est-que tu m`aimes?

We like!

Sibylla und der Tulpenraub (von Juli liest)

Zum 300. Todestag von Maria Sibylla Merian ist ein wunderschönes Bilderbuch erschienen, das Kindern das aufregende Leben der Künstlerin zeigt. Rezension von @juliliest

mehr über Bilderbuch des Monats: Sibylla und der Tulpenraub — Juli liest

Wen die Werke der Künstlerin Maria Sibylla Merian interessieren, hat die Möglichkeit, die Ausstellung in der Stadtbibliothek Zentrum, Gewerbemuseumsplatz 4, 90403 Nürnberg zu besuchen. Der Eintritt ist frei und sie ist bis 29.April zu sehen. Öffnungszeiten sind Mo-Fr 11-19h, Sa 11-16h, kostenlose Führungen jeweils Mittwoch um 17Uhr am 18.01., 15.02., 15.03. und 12.04.2017.

Buchtipps im neuen Jahr

Ich möchte das neue Jahr mit drei Buchvorstellungen beginnen – für (fast) jede Altersgruppe eines.

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Los geht`s mit „Wunder“ von Raquel J.Palacio, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und wunderbar geeignet für das Alter von 10-12, also genau der Altersgruppe, um die es in diesem Buch geht, nämlich die der 5.Klasse der Middle School in den USA. Dorthin kommt August, ein Junge, bei dem mehrere Gendefekte so ungünstig zusammen getroffen sind, dass sein Gesicht vollkommen entstellt ist. Der beste Tag im Jahr ist für August Halloween, weil er sich da, wie alle anderen, unter einer Maske verstecken und einfach in der Masse untergehen kann, ohne angestarrt zu werden. Während der Grundschulzeit wurde er von seiner Mutter zu Hause unterrichtet, um ihn vor all den Blicken und der Abwehr seiner Mitmenschen zu schützen, aber das ist jetzt vorbei. Wer jetzt ein rührseliges Melodram erwartet, irrt, denn trotz aller Schrecken und Herausforderungen, denen sich August stellen muss, ist er ein Junge, der einen großartigen Humor beweist und mit dem man viel Spaß haben kann. Das merkt auch bald Will, der ihm anfangs nur im Auftrag des Schuldirektors zur Seite steht. Auch wenn August`s Schicksal wenig mit dem eines „normalen“ Kindes gemein hat, geht es letztendlich um all die Themen, mit denen die Kinder in diesem Lebensabschnitt konfrontiert werden: Freundschaft, Anerkennung, Ausgrenzung und Loyalität. Die kurzen Kapitel sind genau so geschrieben, wie Kinder dieses Alters eben ticken und der Bezug zum amerikanischen Schulsystem ist für die Kids, die ja alle Englisch in der Schule lernen, auch ganz cool. Wir erleben August`s Geschichte nicht nur aus seiner Sicht, sondern auch aus der seiner Freunde und der seiner großen Schwester Via. Wie geht es ihr damit, einen Bruder zu haben, der immer, wenn auch ungewollt, im Mittelpunkt steht? Wie ist es, mit einem Außenseiter befreundet zu sein und deswegen vielleicht auch gedisst zu werden? Kann ich das aushalten? Uns hat dieses Buch großen Spaß gemacht und ich kann es euch wirklich nur schwer ans Herz legen. Mal was anderes als Fantasy, Krimi oder Pferderoman und mitten aus dem Leben.

„Wunder“ von Raquel J.Palacio, dtv Reihe Hanser,  ISBN 978-3-423-62589-0

haltet_den_die

Der zweite Buchtipp ist für frische Leseanfänger: „Haltet den Die!“ von Horst Klein ist simpel und genial. Durch Entfernen einzelner Buchstaben in der Reihenfolge des ABCs bekommen Worte und Sätze einen ganz neuen Sinn und das macht ziemlich viel Spaß, wenn beispielsweise aus der Jolle `ne Olle wird oder aus der Kranken eine Krake. Wunderbar einfach und treffend illustriert zum nochmal und nochmal lesen der stolzen Leseanfänger und nochmal und nochmal kichern…..

„Haltet den Die!“ von Horst Klein, Klett Kinderbuch, ISBN 978-3-95470-132-2

abbitte-von-ian-mcewan

Ian McEwans „Abbitte“ beginnt zunächst sehr beschaulich. Das Leben der Familie Tallis im Jahr 1935 auf ihrem englischen Landgut wird in aller Ausführlichkeit beschrieben. Die Mutter, Emily, die unter Migräne leidet und nur bedingt gesellschaftsfähig ist, lebt mit ihrer dreizehnjährigen Tochter und den Hausangestellten auf dem Land, während ihr Mann in London im Ministerium arbeitet. Zu Besuch sind außerdem in diesem Sommer die Zwillingssöhne und die 15-jährige Tochter Lola von Emilys Schwester, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat, sowie Ms. Tallis` große Tochter Cecilia, die eben ihr Studium beendet hat und noch nicht entschieden hat, wie es weitergehen soll. Die Wende nimmt der Roman schließlich an jenem heißen Sommertag, als der erwachsene Sohn Leon und dessen Freund Paul Marshall, sowie der von der Familie protegierte Sohn der Zugehfrau Robbie Turner zum Essen geladen sind. Zwischen ihm und Cecilia bahnt sich eine Liebschaft an, die der jüngeren Schwester Briony nicht entgeht. Als Lola an jenem Abend im Park vergewaltigt wird, behauptet Briony, Robbie Turner erkannt zu haben. Cecilia ist die einzige, die an seine Unschuld glaubt, und bricht mit ihrer Familie, als Robbie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird. Sie verspricht ihm, auf ihn zu warten und macht eine Ausbildung zur Krankenschwester. Dann folgt ein radikaler Szenenwechsel mitten in den zweiten Weltkrieg, wo Robbie versucht, mit der britischen Armee in Dünkirchen zu evakuieren. Er wurde aus dem Gefängnis entlassen, weil er sich als Soldat verpflichtet hatte. Inmitten aller Kriegsgräuel und selbst schwer verwundet, hilft ihm nur der Glaube an ein Wiedersehen mit Cecilia dabei, durchzuhalten und weiterzumachen. Im dritten Teil des Romans treffen wir Briony wieder, die inzwischen ihren schweren Fehler begriffen hat und versucht, als Schwesternschülerin Sühne zu leisten, indem sie Schwerverwundete verpflegt. Sie möchte ihren Fehler wieder gut machen und versucht, Kontakt zu Cecilia aufzunehmen. Der Roman überrascht noch mit einigen Wendungen und Szenenwechseln, aber mehr möchte ich hier nicht verraten. Ein fesselnder Roman!

„Abbitte“ von Ian McEwan, Diogenes Verlag, ISBN 978-3-257-23380-3

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr lieben treuen Leser(innen) dieses Blogs,

happynewyearich möchte die guten Wünsche für Euch und die Willkommensgrüße für das neue Jahr mit ein paar Gedanken dazu verbinden, warum es diesen Blog immer noch gibt und was er mir bedeutet. Nach der Standardabfrage meines großen Kindes „Und was bringt das?“, läge ein ganz klares – Nichts. Niente. Nada – sehr nahe. Die Wahrscheinlichkeit, als außergewöhnliches Talent (für was auch immer) entdeckt zu werden, liegt bei der Anzahl von etwa 200000 deutschen Blogs vermutlich klar in den negativen Zahlen. Wir machen bewusst keine Werbung für Produkte, an deren Verkauf wir dann verdienen könnten, wir machen nicht in Mode, nicht ausschließlich in Kochen oder in Bücher, alles Blogs, die sich per se großer Beliebtheit erfreuen( Die Posts zum Thema Essen sind stets die meistgelikten). Wir sind ein buntgemischtes Potpourri von allem, was uns so bewegt und beschäftigt. Dass dieses breit gestreut ist, liegt schon allein daran, dass wir Kinder von eins bis elf haben, Couca Mädels, ich Jungs, und so mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Und das ist nur ein Aspekt unserer sehr unterschiedlichen Leben. So findet sich wohl manche(r) Leser(in) eher in ihren Texten wieder, andere in meinen. Aber es handelt sich keineswegs um eine Massenleserbewegung, dies sich ja durchaus jede(r) Blogger(in) wünscht. Ich lasse jetzt mal den Aspekt weg, dass wir für mehr Leser einfach nicht gut genug sein könnten, sondern schiebe es darauf, dass wir selber ganz schlecht darin sind, andere Blogs zu lesen, zu „followen“ und zu „liken“, eine Art, den eigenen Blog bekannt zu machen. Aber das kostet Zeit und ich möchte die Posts auch wirklich lesen, wenn ich jemandem folge und das wird mir schnell zu viel, zumal dann oft sogar (mehrmals) täglich Posts in meinem  E-Mailfach landen . – Also, liebe Bloggerkolleg(inn)en, es handelt sich nicht um Desinteresse oder Arroganz, sondern ganz schlicht um Überforderung, wenn ich euch nicht (mehr) folge! – Ich denke, es liegt aber durchaus auch an unserer Leserschaft. Viele von Euch sind ziemlich „old school“( und das meine ich völlig wertfrei) und nutzen ebenso wenig wie ich facebook, twitter oder andere social media, so dass das mit dem Verbreiten nicht so ein Selbstläufer ist. Umso mehr freue ich mich jedes Mal, wenn mich jemand persönlich anspricht, dass sie/er sich in einem Artikel wiedergefunden hat oder er ihr/ihm einfach gut gefallen hat. Manchmal bekomme ich auch eine SMS oder Mail und dieses Feedback motiviert mich immer wieder zum Weitermachen. Das ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil ist, dass es mir nach wie vor Riesenspaß macht und ich meine Gedanken einfach gerne mit euch teile. So hoffe ich, dass ihr uns auch im neuen Jahr treu begleitet und vielleicht dem einen oder der anderen davon erzählt, dass es uns gibt. Wir freuen uns immer über Kommentare, Feedback und Anregungen, denn dann macht es erst richtig Spaß, wenn es Reaktionen auf das gibt, was wir so in die Welt streuen. Jetzt mal eine schöne Sause heute Abend und bis nächste Woche!

Alles Liebe, Ella & Couca

Und heute noch das Krippenspiel…

weihnachtsbaumDie Adventszeit war, wie vermutlich bei den meisten von euch, so auch bei uns mal wieder wenig besinnlich. Gut, ich habe es immerhin geschafft, einmal mit den Kindern Plätzchen zum Ausstechen zu backen und wir waren auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis in Regensburg, der sein Eintrittsgeld wert ist, findet man sonst wohl kaum so dicht an dicht traditionelles Handwerk zum Anfassen und Kaufen. Ansonsten war ich froh, dass es zum Bildungsauftrag unserer Grundschule gehört, zu singen und zu musizieren. So trällert wenigstens das kleine Kind weihnachtliche Lieder, die es zu Hause nicht hört. Naja, vielleicht klappt es ja an Weihnachten mit der „Hausmusik“. Auf dem Weg zum Adventskonzerts des großen Kindes passte mich doch tatsächlich die Polizei ab, nachdem ich mit dem Fahrrad bei fast schon Grün ( aber doch noch Rot) schon mal über die Ampel gefahren war. Mist, 100,-€ und ein Punkt in Flensburg. Ich versuchte, es als großzügige Spende für die Stadt Nürnberg zu sehen, aber irgendwie hakte es etwas mit dem in Stimmung kommen. Der Glühwein versöhnte mich dann ein wenig mit meinem Unglück und es wurde noch ein vergnüglicher Abend. Das Lebkuchentasting mit Freunden am 3.Advent war eindeutig eines der Highlights dieser hektischen Wochen.( Es siegten übrigens die Elisenlebkuchen von Göllmann vor Düll. Wir haben aber auch nur sechs Sorten getestet, was für ein mehr als dezentes Völlegefühl aber auch völlig ausreichte.) Seit diesem Tag haben wir ein Friedenslicht, das der Sohn unserer Freunde vom Ökumenischen Gottesdienst in der Nürnberger Lorenzkirche mitgebracht hatte. Die Idee, ein Licht aus Bethlehem zu uns zu bringen, entstand schon in den Achtziger Jahren. Seit dem verteilt sich in der Adventszeit immer wieder eine Lichtspur durch große Teile Europas als weihnachtliches Symbol für den Frieden. Eine schöne Idee und durch den liebevollen Austausch zahlreicher Kerzen zwischen diversen Nachbarn brennt es tatsächlich noch immer. In diesem Jahr, wo sich das Klima in Gesellschaft und Politik so verschlechtert hat, machen solche Zeichen noch mal einen ganz anderen Sinn. Ich bin froh, dass, obwohl ich selbst nicht gläubig bin, zumindest Vertreter der Kirche in den letzten Monaten immer wieder an Humanität, Weltoffenheit und christliche Werte erinnert haben. In Zeiten von Attentaten unmittelbar in unserer Nähe fühlen sich Wünsche nach Frieden auf einmal nicht mehr so abstrakt und weit entfernt an, wie sie sich einmal angefühlt haben und ich wünsche mir sehr, dass unsere Gesellschaft stabil genug ist, rechtem Gedankengut, Hetze, Gewalt und Populismus Paroli zu bieten.

Zurück vom Großen ins Kleine. Es ist fast geschafft. Der letzte Arbeitstag, der letzte Einkauf, die letzte Überweisung, das Krippenspiel und dieser kleine Weihnachtsgruß an Euch. Ich wünsche Euch, dass ihr trotz aller To Do – Listen, Zeit für Freunde und Familie findet und sie auch genießen könnt. Und dass ihr auch mit euren Sorgen und Ängsten und eurer Traurigkeit nicht alleine bleibt. Alles Liebe, Ella.