Vom Leben erzählen

Auf dem Foto seht ihr die Bücher, die ich für meine Kinder beschreibe, damit sie später mal nachlesen können, wie das so war mit ihnen, mit uns, mit mir. Anlass, damit anzufangen, war, dass ich von den „Memory Books“ gelesen hatte, Erinnerungsbüchern, die an Aids erkrankte Eltern in Uganda für ihre Kinder aufschrieben, um ihnen etwas nach ihrem Tod hinterlassen zu können. Da auch meine Mutter frühzeitig verstarb und ich sie vieles von dem nicht mehr fragen konnte, was mich interessiert hätte, wollte ich dem bei meinen eigenen Kindern vorbeugen.

Als ich jetzt im Stern von den Hörbüchern las, die unheilbar Erkrankte für ihre Kinder aufnehmen dürfen, war ich wirklich berührt. In vier Tagen wird, von einer Stiftung finanziert, ein professionelles Hörbuch aufgenommen, das mit Lieblingsmusik und verschiedensten Kapiteln aus dem Leben vor und nach der Krankheit gestaltet wird. Die Erkrankten bereiten sich gründlich vor, um das zu sagen, was sie ihren Liebsten mit auf den Weg geben wollen und was von ihnen in Erinnerung bleiben soll. Ich stelle es mir gerade für die eigenen Kinder so wertvoll vor, wenn sie die Stimme ihrer Mama hören können, wann immer sie traurig sind und Trost suchen. Die an sie denkt, auch wenn sie schon lange nicht mehr da ist.

Wenn ihr Lust habt, lest den Artikel im Stern nach:

https://www.stern.de/plus/gesellschaft/letzte-worte-auf-ton-9547372.html

Oder erkundigt Euch auf der Homepage: https://familienhoerbuch.com/aktuelles/