
Der „Life Hack“ hat sich in den letzten Jahren in unseren Wortschatz eingeschlichen und man kommt quasi nicht um ihn herum, selbst wenn man ihn als Begriff ablehnt. Und jetzt habe ich auch einen, den ich mit den Brünetten unter euch teilen möchte, alles andere wäre nahezu gemein.
In den letzten Wochen wurde ich immer wieder darauf angesprochen, ob ich mein Haar färbe, was mir deutlich vor Augen führt, dass ich genauso alt aussehe, wie ich bin, denn die Menschen erwarten, dass ich auf jeden Fall graue Haare haben müsste. Habe ich aber nicht. Naja schon, aber man bemerkt sie nicht so sehr, weil sie leicht eingetönt sind.
Mir war klar, dass ich meine Haare auf keinen Fall färben wollte, um nicht irgendwann mit der Kante zwischen Weiß und Braun konfrontiert zu sein, die es dann abzuschneiden oder rauszuwachsen gilt, wenn man sich irgendwann entschließt, zum natürlichen Weiß/Grau zu stehen. Zur rechten Zeit bekam ich den Tipp eines Fotografen, es mit einem Shampoo/ Tönung zu versuchen, die die ersten weißen Haare direkt leicht eintönt. Das benutze ich jetzt seit einigen Monaten und es funktioniert! Ich muss dazusagen, dass es tatsächlich nur funktioniert, wenn man rechtzeitig anfängt. Ein weißer Ansatz lässt sich nicht kaschieren, so viel Power haben die Produkte nicht. Da musste ich leider eine Freundin enttäuschen, der ich zunächst Hoffnung gemacht hatte. Aber gerade, wenn ihr neu im Geschäft mit den grauen Haaren seid und noch nicht mit ihnen im Reinen seid, kann es sich lohnen. Für Glanz und Farbe gefällt mir am besten die „Plantur Farbspülung für das Haar ab 40“. So-genug Werbung. Und genug Life Hack. Mehr habe ich auch nicht.


