Glücksbotschaft

Heute morgen- ich verstieß gegen meine Prinzipien für ein besseres Leben und hörte Radio- erreichte mich meine kleine persönliche Glücksmeldung: Im Pariser Zentrum müssen künftig SUVs 18,-€ pro Stunde Parkgebühr löhnen! Das Dreifache der bislang üblichen Gebühr. Per Volksentscheid. Herrlich. 

Ich pflege meine kleine persönliche Abneigung gegen diese Gefährte seit Anbeginn, also, seitdem ich nicht an Autos interessierter Mensch sie nicht mehr übersehen konnte, weil sie die Zufahrtswege zu unserem Kindergarten verstopften. Und das ist lange her! Die Anschaffung dieser überdimensionierten Gefährte symbolisierte für mich von Anfang an die Widersprüchlichkeit des Menschen, der zwar weiß, dass er für die Zukunft der eigenen Kinder weniger Abgase in die Luft pusten sollte, sich aber mehr als bereitwillig von seinem Sicherheitsbedürfnis nach einem Panzer und der Aussicht eines Kreuzfahrtkapitäns verführen lässt.

„Meins! Ich! Hier!“ Noch absurder wurde das Ganze, als die ersten Exemplare mit E-Motor auf den Markt kamen. Ist doch umweltfreundlich. Klar, doch. Und jetzt 18,-€, seufz. Dass Campingbusse auch schwere Fahrzeuge sind, ja, blöd. Aber das ist es mir wert.

Hier noch der echt schwer zu ertragende Sound zum Satz:

2 Gedanken zu „Glücksbotschaft

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