Von Freundschaft und Pausenbrot

Wenn ich für meinen Sohn das Pausenbrot zubereite, weiß ich, dass ich auch mal was darauf packen kann, was er nicht so gerne mag, weil es noch so einige Mitesser gibt. Sie erfreuen sich regelmäßig an den kleinen Überraschungsbrotzeitdosen, obwohl mein Sohn eher ungewöhnliche Ernährungsgewohnheiten hat. Er isst weder Wurst noch Käse und so gibt es diverse Cremes, Tomaten, Hummus oder einfach Butter mit Schnittlauch. 

Und wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, war es damals nicht anders. Weil ich meine Pausenbrote verschmähte, bekam ich bald keine mehr und kaufte mir stattdessen Brötchen mit dick Butter und Salami vom Hausmeister. Aber weitaus leckerer schmeckten die Brote meiner Freundin, mit der ich diesen Blog gestartete habe. Ihre Mutter buk selbst, vermutlich mit Mehl aus Demeter Anbau, von dem ich zu dieser Zeit noch nie gehört hatte. Belegt mit einem wunderbaren Käse, der mir vorzüglich schmeckte, obwohl ich eigentlich keinen Käse aß. Für meine Freundin war das nichts Besonderes, aber ich genoss mit allen Sinnen.

Wie schön, dass manches bleibt. Auf die Freundschaft und das Teilen des Brotes!

2 Gedanken zu „Von Freundschaft und Pausenbrot

  1. Dass Du Dich daran noch erinnerst!
    Ich fand immer die Brote von Bine am leckersten. Ihre Mama hat richtig dicke Sandwiches gemacht, mit Remoulade Käse, Wurst und Salat. 🙂

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