Ein schöner Zeitvertreib

Die Kulturschaffenden hat der erneute Lockdown besonders hart getroffen. Und dennoch oder gerade deswegen finden sie viele neue Wege, sich auszudrücken, denn das ist nun mal ein Grundbedürfnis eines/r Künstlers/in. So lohnt es sich, an einem der vielen freien vor uns liegenden Abenden mal durch die ein oder andere Seite der Theater zu surfen.

Als Nürnbergerin darf natürlich unser Staatstheater nicht fehlen. Unter https://fundus.staatstheater-nuernberg.de/ gibt es sehr abwechslungsreiche, kurzweilige Beiträge. Von Interviews mit Goyo Monteros Ensemble über die Produktion „Peter und der Wolf“ (meet the artist https://fundus.staatstheater-nuernberg.de/detail/meet-the-artist-oscar-alonso-in-ueber-den-wolf) über die Lesung „Kleiner Scherz“ von Anton Tschechow ( https://fundus.staatstheater-nuernberg.de/detail/weihnachtslesung-ein-scherz ), das musikalische Hörspiel für Kinder „Jonas kleine Oma“(https://fundus.staatstheater-nuernberg.de/detail/jonas-kleine-oma) oder das Einweihen in Bühnengeheimnisse („Wie man auf der Bühne kotzt“ (https://fundus.staatstheater-nuernberg.de/detail/wenn-mal-wieder-alles-zum-kotzen-ist), es ist wirklich für jede/n etwas dabei.

Besonders gut gefallen hat mir auch Vera Mohrs Song „Fest der Liebe“:

https://fundus.staatstheater-nuernberg.de/detail/songs-poetry-online-special-3-juni-ausgabe

Auch das https://www.residenztheater.de/ in München bietet tolle Formate. Vom „Tagebuch eines geschlossenen Theaters“, über „Resi liest“ https://www.residenztheater.de/resi-liest, in der die Bücher «DIE SOMMER» VON Ronya Othmann und «ANNETTE, EIN HELDINNENEPOS» von Anne Weber von Ensemblemitgliedern gelesen werden. Die Zoomangebote sind leider bereits ausverkauft, wenn ich das richtig gesehen habe.

Wem das alles nicht langt und wer sich nach echter Bühnenluft sehnt, der kann per Stream beispielsweise am 17.12.20 bei der Vorstellung „Einfach das Ende der Welt“ des Schauspiels Zürich dabei sein. https://www.schauspielhaus.ch/de/kalender/2378/einfach-das-ende-der-welt/19572 Denn die Schweizer dürfen (momentan) noch vor 50 Zuschauer*innen spielen.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei ein bisschen Kultur in Coronazeiten!

„Wunder“ – der Film

Wunder Filmplakat

Das Buch habe ich euch im letzten Jahr vorgestellt (mehr Infos zum Inhalt unter Wunder), jetzt ist die Verfilmung in den Kinos zu sehen und ich finde, sie ist gelungen. Der Film bleibt dicht an der Vorlage und die Charaktere sind super gecastet. Die Chance also für alle Lesemuffel, die Geschichte von Auggie doch noch zu erleben. Liebe Eltern, packt die Taschentücher ein. Ich habe bei noch keinem Film in meinem Leben so viel Kloß im Hals gehabt. Es geht eben um die großen Themen im Leben, um Ängste, Zutrauen, Wahrnehmung, Liebe, Enttäuschung, Freundschaft und Werte. Und das mit Julia Roberts und Owen Wilson, wer hätte die nicht gerne als Eltern gehabt, was soll ich da noch sagen. Also vielleicht, dass ich keine Freundin amerikanischer Filme bin und dieser spielt in New York und das ist nicht das einzig amerikanische an ihm. Ach egal. Guckt einfach selbst!