Das Volksbegehren und wie es weitergeht

BlütenWie ihr sicher alle mitbekommen habt, war das Volksbegehren zum Erhalt der Artenvielfalt in Bayern ein voller Erfolg. Mit 18,4 Prozent der Stimmen wurde die erforderte Quote von 10% weit übertroffen. Ermutigt durch den hohen Zuspruch in der Bevölkerung soll die Initiative jetzt vielleicht auch deutschlandweit durchgeführt werden. Ein klares Statement der Bürgerinnen und Bürger. Wer sich aktiv für mehr Pflanzen- und Artenvielfalt auf Äckern einsetzen möchte, kann das über das Portal Bluehwiese-kaufen tun. Stefan Greif, ein junger Landwirt aus dem oberfränkischen Pinzberg, hatte die Idee, Landwirte und Verbraucher zusammen zu bringen und hat ein Portal entwickelt, auf dem man durch einen Spendenbeitrag Pate einer Blühwiese werden kann und damit dem Landwirt einen finanziellen Ausgleich für die Nichtbewirtschaftung der Fläche leistet. Stefan Greif möchte damit kein Geld verdienen, sondern die Idee des Artenschutzes unterstützen. Eine gute Sache, finde ich. Sollte sich das Portal in Bayern bewähren, möchte auch er sein Projekt deutschlandweit anbieten.

Volksbegehren Artenvielfalt (Bayern)

volksbegehren-artenvielfalt.pngSo, auch unsere Stimme ist jetzt gefragt, damit 1 Million zusammen kommen. Eine große Initiative setzt sich dafür ein, dass Bayerische Naturschutzgesetz zu verändern. Es geht um den Erhalt der Artenvielfalt, beispielsweise durch einen Biotopverbund, mehr Blühwiesen und weniger Pestizide, aber auch um Naturschutz als Teil der schulischen Bildung. Wer Genaueres lesen möchte, findet Infos hier:

Volksbegehren Artenvielfalt

Macht mit!

Kasperltheater

horstundmarkus2Ich fühle mich ja durchaus boarisch, auch wenn ich von Grund auf Fränkin bin und beides zeitgleich eigentlich nicht geht. Das ist wie Köln und Düsseldorf, entweder oder. Aber als Kind preußischer Eltern bin ich wohl doch zu kosmopolitisch erzogen, um das so genau zu nehmen. Mit was ich in Bayern aber echt nicht klar komme, sind seine Ministerpräsidenten. Da war dieser rotgesichtige Grantler Strauß, als ich zur Welt kam und der mir gleich völlig suspekt war. Zur Amtszeit Max Streibls war ich mit anderem beschäftigt, wunderte mich dann aber schwer über unseren nach Worten ringenden Edmund. Tja, der Günther hatte ja nur ein kurzes und eher blasses Gastspiel und dann kam schließlich uns Horst, der jede Woche mit Inbrunst Neues und Gegensätzliches verkündet und eigentlich besser schweigen sollte. Er trägt den Geist des königlichen Bayerns nach Berlin. Und jetzt kommt auch noch Markus daher und will mitspielen. Den habe ich ja schon ganz lieb. Ich habe letztens eine Karikatur über den Wahlkampf zwischen Hillu und Trump gesehen, die deren Wahl mit der zwischen Pest und Cholera verglich. So weit würde ich in diesem Fall vielleicht nicht gehen. Aber den Vergleich mit der Wahl zwischen Herpes und Fußpilz fände ich durchaus treffend.